Zeichnen im Botanischen Garten Berlin


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13. Januar 2018
Im Grundlagenjahr der kunsthochschule weissensee lernt und entdeckt man – vieles mag man, manches aber auch nicht. Die zwei Wochen Zeichnen konnten anfangs mein Interesse nicht sonderlich wecken, vom Zeichnen wurde ich fünf Schuljahre lang begleitet. Schraffieren, Punktieren & Aktzeichnen...ich war schon relativ gesättigt, was das angeht!

Die Dozentin aber, die so erfrischend und authentisch mit uns Studenten auf Erkundungstour der zeichnerischen Möglichkeiten ging, hat es geschafft, in mir wieder das Feuer zu entfachen. Vor allem kleine, schnelle Skizzen haben es mir angetan. Nach dem letzten Tag, an dem wir auf kleinen Kärtchen Augenblicke skizziert haben, war der nächste Stop – Alina und ich verbinden das gerne mit Kaffeetrinken – der Botanische Garten in Steglitz/Dahlem. Ich liebe ja Flora und Fauna: Blüten, Kräuter und Kakteen wie Sukkulenten, deswegen habe ich nach einem kurzen Aufenthalt im mediterranen Gewächshaus gleich das Kakteenhaus aufgesucht. Zeichnen im Botanischen Garten ist nicht nur überaus beruhigend sondern auch sehr spannend, wenn man sich für Grünzeug begeistern kann.
Ich kann übrigens auch sehr das Bromelienhaus empfehlen, wenn man sich vor saunaartigen Dämpfen nicht scheut und nicht gerade auf Pergament zeichnet. Es könnte an einigen Stellen nämlich tropfen.

Zeichnen im öffentlichen Raum


Zeichnen im öffentlichen Raum ist schon seltsam, aber nachdem man es zwei oder dreimal gemacht hat, vergeht das einschränkende Gefühl und man macht einfach. Zeichnen im Café, Zeichnen in der S-Bahn und Zeichnen im Museum sind ausgezeichnete Sonntagsbeschäftigungen in Berlin. Egal, bei welchem Wetter.